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| 8. September 2010 | Bestellungen / Mitarbeit > Spin doctors im Bundeshaus | ||
Spin doctors im BundeshausGefährdungen der direkten Demokratie durch Manipulation und Propaganda
Ein wichtiges Buch zur Aufklärung über politische Manipulation und Propaganda Das weltweit einzigartige «Modell Schweiz» mit der direkten Demokratie ermöglicht die aktive Mitwirkung aller. Dabei müssen der Bundesrat und die Behörden das Recht der Bürgerinnen und Bürger auf freie Meinungs- und Willensbildung respektieren. Das tun sie aber nicht immer. Nicht selten nehmen vom Bund angeheuerte PR-Büros und Public-Relations-Experten («Spin doctors») mit ethisch fragwürdigen Psychotechniken Einfluss auf die öffentliche Meinung. Sogar der ehemalige Bundesratssprecher und Vizekanzler gibt zu, dass der Bundesrat und seine Beamten unzulässige «Spin-doctor-Methoden» angewandt haben. «Spin doctors» sind bezahlte Experten für «Öffentlichkeitsarbeit», welche die Menschen mit verdeckter Manipulation in die von ihnen beabsichtigte Richtung führen. Solche Praktiken gefährden die direkte Demokratie. Ein wirksames Mittel dagegen ist Aufklärung. Denn die Kenntnis der angewandten Methoden nimmt diesen ihre Kraft. Dazu leistet die Autorin einen wichtigen Beitrag. Das Buch ist ein Plädoyer für eine ehrliche und ethisch fundierte Politik und ein Beitrag zum Schutz der direkten Demokratie.
Broschüren zum gleichen ThemaWie der Bundesrat die Abstimmung über die neue Bundesverfassung manipulierte Am 18. April 1999 fand in der Schweiz die eidgenössische Volksabstimmung über die neue Bundesverfassung statt. Die Vorlage wurde mit schwacher Stimmbeteiligung knapp angenommen. Wenige Tage vor der Abstimmung war der Ausgang noch höchst ungewiss. Denn: Die meisten Stimmberechtigten wussten nicht, welche Neuerungen die Vorlage enthielt, und nicht einmal allen Parlamentariern war die volle Tragweite klar. Tatsächlich wurde die Souveränität der Kantone eingeschränkt, die Zentralmacht des Bundesrates ausgebaut, dem Parlament wurden Befugnisse entzogen, das Milizprinzip der Armee wurde gefährdet, die Privatisierung von Nationalstrassen, Telefon und Post vorbereitet und die Golddeckung des Schweizer Frankens abgeschafft. Wie der Bundesrat die Schweiz mit Manipulation und Propaganda in die Nato verstrickt Seit mehr als zehn Jahren führt der Bundesrat die Schweizer Armee Schritt für Schritt immer näher an die Nato heran — am Volk und am Parlament vorbei. Um diese Strategie zu vertuschen, beschäftigt er ganze Stäbe von «Kommunikationsberatern» — unter ihnen auch ausgekochte Spin doctors (Jahresbudget 2005 für «Kommunikation»: 80 Millionen Steuerfranken). Zur Autorin: Dr. phil. Judith Barben-Christoffel, geboren 1953, Ausbildung und Tätigkeit als Primar- und Sonderschullehrerin in Zürich. Studium der Psychologie und Pädagogik mit Dissertation an der Universität Zürich. Spezialausbildung in Personaler Psychotherapie. Seither Tätigkeit als Psychologin und Psychotherapeutin mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Veröffentlichungen und Vorträge zu psychologischen, psychotherapeutischen und pädagogischen Themen, Gewaltprävention, Werte- und Gewissensbildung, Pubertät, Bedeutung der Familie, Ritalinproblematik und manipulative Psychotechniken. |
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