Die
Armee XXI ist ein aggressives Kriegskonzept
Unsere Armee
diente bisher primär der Selbstverteidigung im Notfall.
In Europa und Amerika werden Truppen zum globalen Kriegseinsatz und für die
Protektorate in Kosovo, Irak und in Afghanistan geschaffen. Unsere
Armeeplaner richten sich auf Nato und EU aus und planen
ständig bereite Schweizer Sonderkommandos für den
weltweiten Einsatz. Dies wäre erst der Anfang. Wenn Grossmächte
und Militärbündnisse heute völkerrechtswidrig ihre
Interessen mit Krieg durchsetzen, darf sich ein neutrales und
humanitäres Land nicht dafür vereinnahmen lassen. Es müsste
im Gegenteil von den Grossen deutlich Recht und Menschlichkeit
einfordern. Dies ist unsere Verantwortung für den Frieden.
Das
Militärgesetz schafft die Direkte Demokratie
in wichtigen Armeefragen ab
Gemäss geplantem
Militärgesetz sollen Bundesrat und Bundesversammlung zentrale
Armeebelange in Verordnungen regeln können. Diese Verordnungen
unterstehen aber nicht dem Referendum. Dadurch hätten die
Behörden in der Zukunft freie Bahn, die Armee ohne Mitbestimmung
des Volkes umzugestalten.
Die
Armee XXI ist verfassungswidrig und macht abhängig
Die
Verfassung verlangt, dass die Armee die Schweiz verteidigt.
Dazu ist die geplante Armee XXI jedoch unfähig, was selbst
Armeeplaner bestätigen. Daraus folgt, dass die Verfassung nicht
eingehalten ist und die bewaffnete (Neutralität als Teil des
schweizerischen Friedenskonzeptes aufgegeben,
Neutralität als Teil des
schweizerischen Friedenskonzeptes aufgegeben wird. Weil die
Armee XXI das Land nicht allein verteidigen kann, sollen ausländische
Armeen (EU-Armee/Nato) dabei aushelfen (sog. „Sicherheit durch
Kooperation“). Die Schweiz würde von fremdem Militär
abhängig gemacht.
Schutz der Bevölkerung und der Alpenpässe wird vernachlässigt
Die Auflösung vieler Rettungstruppen und Territorialtruppen ist
falsch, denn diese schützen die Bevölkerung bei Terror und
Katastrophen. Weiter wird durch die Schwächung der
Gebirgstruppen auch der Schutz des „Wasserschlosses Europas“
und der wichtigen Alpenpässe vernachlässigt.
Militärausbildung
nach US-Vorbild
Wer in Zukunft Offizier wird, soll - gemäss
US-Vorbild - schon nach 7 Wochen RS in die Offiziersschule
gehen. Der 19jährige wird zum Elitemenschen ohne praktische
Erfahrung und ohne Reifung. Dies ist der Milizarmee fremd und
schwächt den Zusammenhalt in unserem Land der drei Kulturen.