Beitrag von: Eidgenössisches Komitee für eine direkt-demokratische, neutrale und souveräne Schweiz
Resolution der Öffentlichen Versammlung der Bewegung für Unabhängigkeit vom 18. März 2006 in Zürich
Mit Hilfe unzutreffender Angaben und ohne das wirklich beabsichtigte Ziel (so genannte "Herausforderung
eines EU-Beitritts") darzulegen haben Bundesrat und Parlament in den letzten Jahren Instrumente geschaffen,
die einen tief greifenden Umbau des schweizerischen Gemeindewesens bewirken oder wenigstens ermöglichen.
Dazu gehören: NFA, neue Agglomerationspolitik, Neue Regionalpolitik, Föderalismusreform, Herstellen von
kantonsübergreifenden Körperschaften und Konferenzen wie beispielsweise die TAK (Tripartite
Agglomerationskonferenz) oder die KDK (Konferenz der Kantonsregierungen), die
EDK (Erziehungsdirektorenkonferenz), ja sogar Konferenzen mit den Stimmberechtigten nicht bekannter
Teilnehmerschaft, alles mit dem Zweck, die bestehenden demokratischen Strukturen zu unterwandern.
Beabsichtigte Folgen dieser Massnahmen sind das Schwächen der Gemeindeautonomie, ein umfassendes
Zentralisieren der Entscheidungen, der Primat globalwirtschaftlicher Interessen sowie eine frappante
Kompetenzdelegation an die Exekutive zu Lasten des Souveräns.
Mit dem Umbau des Gemeindewesens wird das die Demokratie tragende und tradierende Element in seinen zentralen Bereichen geschwächt.
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