In der Strategie der WHO für das 21. Jahrhundert spielt die Genetik und die Gentechnologie eine zentrale Rolle. Die WHO soll diesbezüglich eine führende und bestimmende Rolle einnehmen. Dazu wurde ein spezielles "Human Genetics Program", (http://www.who.int/ncd/hgn/index.htm) eingerichtet.
"Die Fortschritte der Humangenetik in den letzten 20 Jahren haben unser Wissen über die Rolle der Vererbung bei Gesundheit und Erkrankung revolutioniert. [...] Wenn richtig eingesetzt, wird dieses Wissen in der Zukunft viele aufregende Möglichkeiten eröffnen, für Menschen aller Länder eine bessere Gesundheit zu erreichen."
Wörtlich ist zu lesen: "Die gesundheitliche Last der Erbkrankheiten kann stark reduziert werden durch den Einsatz von Methoden der Primärprävention, wenn möglich der Heilung oder der stützenden vorgeburtlichen Diagnosen und selektiver Abtreibung. [...] Die Zeit ist reif für die Entwicklung systematischer wissenschaftlicher Vorgehensweise zur Kontrolle der Erbkrankheiten."
Agenda 21 (Kapitel 6; 6.1: www.agrar.de/agenda/agd21k06) [...]Besonders wichtig ist dabei, dass auch Vorsorgeprogramme vorgesehen werden und nicht nur auf kurative und therapeutische Massnahmen zurückgegriffen wird. Ausgehend von den einzelnen Programmbereichen dieses Kapitels sollen die Länder Pläne für vorrangig durchzuführende Massnahmen erarbeiten, die auf einer gemeinschaftlichen Planung der verschiedenen Ebenen der Regierung, nichtstaatlicher Organisationen und der örtlichen Gemeinschaften basieren. Die Abstimmung dieser Massnahmen soll von einer geeigneten internationalen Organisation wie etwa die Weltgesundheitsorganisation (WHO) übernommen werden.
Demnach heisst dies im Klartext, dass Vorsorgeprogramme vorzusehen
sind, bei denen auch auf gentechnische Massnahmen zurückgegriffen
werden kann. Was immer dies heissen will. Hier werden der Gentechnik
keine Grenzen mehr gesetzt, alles ist erlaubt.